Infineon hat den Prototyp eines Roboters präsentiert, der Objekte wahrnehmen kann. Das ist alles andere als trivial, aber Voraussetzung für die Interaktion mit Menschen in einer Fabrik der Zukunft.
Wenn wir über das Human Ressources Management (HRC) der Zukunft sprechen, müssen wir automatisch auch künstlich intelligente Roboter mitdenken, werden diese doch schon bald wesentlicher Bestandteil einer jeden Fabrikumgebung sein. Wie aber muss man sie sich vorstellen? Eine Demo von Infineon auf dem „OktoberTech Silicon Valley“ klärt uns auf.
Zusammen mit HTEC präsentierte Infineon den gemeinsam entwickelten „360° Awareness Humanoid Robotic Head“. Er sei ein wichtiger Schritt in Richtung reaktionsschnellerer Maschinen und zeige, wie modernste Sensor- und Verarbeitungstechnologien Robotern die Wahrnehmung der Welt ermöglichen. Es geht dabei um Dinge wie räumliches Bewusstsein, Tiefenwahrnehmung und Geräuscherkennung.
Das Herzstück des Roboterkopfes bildet das Sensorportfolio von Infineon, darunter das XENSIV 60-GHz-Radar für präzise räumliche Wahrnehmung, REAL3-Lichtlaufzeit-Sensoren für Tiefenwahrnehmung und XENSIV-Hochleistungs-Digital-MEMS-Mikrofone für intelligente Audioerkennung. Durch das Zusammenspiel dieser Komponenten kann der Roboter Anwesenheiten erkennen, Geräusche lokalisieren, sich ihrer Quelle zuwenden und mithilfe integrierter Kameras visuelle Details analysieren. So soll ein nahtloses, multimodales Verständnis seiner Umgebung entstehen.
Über seine technische Raffinesse hinaus ist der humanoide Kopf so konzipiert, dass er sich mithilfe von standardmäßigen eingebetteten Hardware- und Softwareplattformen leicht in Kundenprojekte integrieren lässt. Damit ist er ein vielseitiges Referenzdesign für Unternehmen, die Roboter und intelligente Geräte entwickeln, die sicher und intuitiv mit Menschen interagieren können.
Seine Anwendungsbereiche reichen von Pflegerobotern, die ältere Patienten unterstützen, über autonome Liefersysteme, die sich in überfüllten Räumen bewegen, bis hin zu Smart-Home-Geräten und fortschrittlichen Sicherheitssystemen. Überall dort, wo Kontextbewusstsein und sichere Mensch-Roboter-Interaktion unerlässlich sind, bildet der humanoide Kopf von Infineon–HTEC die Grundlage für Innovation und praktische Umsetzung.
„Der Prototyp ‚Humanoid Awareness‘ zeigt, was erreicht werden kann, wenn modernste Technologie, menschliche Kreativität und sinnvolle Zusammenarbeit zusammenkommen“, so Raul Hernandez Arthur, Head of SURF Enablement bei Infineon Technologies. „Durch die Kombination der XENSIV-Sensoren und PSOC-MCUs von Infineon mit dem Know-how von HTEC gibt dieses Projekt einen Einblick in die Zukunft der Robotik und erweitert die Grenzen des heute Möglichen. Es ist mehr als nur eine Errungenschaft, es ist eine Einladung an unsere Kunden, unsere Technologie- und Systemkompetenz zu nutzen, um ihre kühnsten Ideen in transformative Lösungen umzusetzen und neues Potenzial zu erschließen, um die Branchen von morgen zu gestalten.“
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