Die Begeisterung ist groß, der tatsächliche Einsatz bleibt aber weit dahinter zurück, zeigt uns eine neue Studie. In Unternehmen tut sich ein „Agentic Gap“ auf, also eine Lücke zwischen dem Potenzial autonomer Agenten und ihrer tatsächlichen Integration in den Geschäftsbetrieb.
Es herrscht eine große Lücke zwischen der Vision für und dem realen Einsatz von KI-Agenten. Obwohl 71 Prozent der Unternehmen angeben, KI-Agenten zu nutzen, haben im letzten Jahr nur 11 Prozent dieser Anwendungsfälle die Produktionsreife erreicht. Zudem befürchten 50 Prozent der Befragten, dass unkontrollierte KI-Agenten das Risiko bergen, Probleme bei schlecht implementierten Prozessen und Automatisierungen noch zu verschärfen.
Das ist das frappierende Ergebnis einer Studie im Auftrag von Camunda, einem Anbieter von Lösungen zur agentenbasierten Automatisierung. Der „2026 State of Agentic Orchestration and Automation Report“ zeigt: Fast drei Viertel (73 Prozent) der befragten Unternehmen erleben diese Lücke ganz real.
Dem Bericht zufolge experimentieren zwar viele Firmen mit KI-Agenten oder planen deren Einsatz, doch fehlendes Vertrauen bleibt ein wesentliches Hindernis für eine breitere Einführung: