Nadine Riederer, CEO von Avision, präsentiert sich im Gespräch im Rahmen unserer „Trends&Buzzwords“-Interviewreihe sehr bodenständig. Sie hinterfragt den Nutzen des aktuellen KI-Booms und benennt unser aller größte Nervensäge der 0er Jahre: Die serviceorientierte Architektur.
Nadine Riederer, seit 2012 Geschäftsführerin der Avision GmbH, einem auf „Software Revival“ spezialisierten IT-Dienstleister mit Sitz in Oberhaching bei München, verfügt über mehr als 20 Jahre IT-Projekterfahrung. Die diplomierte Wirtschaftsinformatikerin (BA).hat ihre fachlichen Schwerpunkte in den Bereichen Legacy-Migration, Anwendungsmodernisierung sowie Cloud- und DevOps-Strategien und ist daher mit Trends und Moden in der IT bestens vertraut. Grund genug, Sie im Rahmen unserer „Trends&Buzzwords“-Interviewreihe nach ihren persönlichen Erfahrungen mit Hypes zu befragen.
Beyond Buzzwords: Frau Riederer, welchen Hype haben Sie in Ihrer Karriere mitgemacht, obwohl er Sie eigentlich genervt hat?
Riederer: Serviceorientierte Architekturen fallen mir dazu direkt ein. Die Nachfrage war hoch, in der Praxis blieb es aber vor allem bei einem enormen Aufwand und einem Nutzen, der nicht wirklich zu erkennen war.
Warum haben Sie ihn trotzdem mitgemacht?